14. Juli 2025 Wärmepumpe und PV clever kombinieren

 Wärmepumpe

Unser Beispiel beschreibt ein Wohnhaus im Landkreis Aschaffenburg, Baujahr 1973, Wohnfläche 200 qm. Die Beheizung erfolgt zum Großteil über Heizkörper; nur in den Bädern ist Fußbodenheizung installiert. Im Rahmen der Fenster- und Dachsanierung wurde im November 2024 eine Wärmepumpe mit einer PV-Anlage kombiniert.

Die Wärmepumpe: 
Vaillant aroTHERM plus VWL 75/6 
Tuxhorn Systemspeicher mit Frischwasserstation 
Tuxhorn tuba e-THERM P mit 3 kW – was das ist, erfahren Sie in einem extra Artikel. Den Link finden Sie unten. 
Hinweis: in den folgenden Diagrammen wird der e-THERM immer als Grundlast (grau angezeigt). Trotzdem ist die Laufzeit gut ablesbar. Der e-THERM bringt maximal 3 kW und somit steigt die Grundlast gut sichtbar an. 

Die PV-Anlage:
Leistung: 11,570 kWp 
Ausrichtung: Süd
Wechselrichter: Sunny Tripower 10.0 SE mit Home Manger 2.0
Batterie mit 10,2 kWh Kapazität 

Was die Grafiken aussagen:
Im ersten Bild sieht man den gesamten Stromverbrauch des Gebäudes im Jahr 2025, d.h. Wärmepumpenstrom und Haushaltsstrom. Der gesamte Stromverbrauch lag bei ca. 7800 kWh, wobei nur ca. 3.000 kWh aus dem Netz bezogen wurden. Der Ertrag der PV-Anlage liegt sogar höher als der Verbrauch und beträgt ca. 8.300 kWh. 

Das zweite Bild zeigt den Verbrauch der Wärmepumpe. Dieser beträgt, für Heizung und Warmwasser, im Jahr 2025 bislang nur ca. 2.500 kWh. Gut erkennbar ist, dass die Laufzeit der Wärmepumpe immer weiter sinkt. Das liegt daran, dass in den Monaten März oder April bereits viel Wärme über den e-Therm gewonnen werden konnte.  

Ein konkretes Beispiel für einen sonnigen Tag im April wird im Bild 3 gezeigt. Die Außentemperatur betrug maximal 20 °C und minimal 0,5 °C. Somit war sowohl die Heizung als auch die Warmwasserbereitung aktiv. Die Wärmepumpe hat an diesem Tag nur ca. 9 kWh verbraucht. Der Rest konnte über den e-THERM erzeugt werden. 

Beispiel 2 – ein Tag Mitte Februar: Höchsttemperatur 3,5 °C, Minimaltemperatur -6,5 °C. Ergebnis: Der Verbrauch der Wärmepumpe betrug an diesem Tag ca. 29 kW, die restliche Leistung kam wieder über den eTHERM, solange ausreichend Sonne vorhanden war. Außerhalb der sonnigen Zeit kann man die Modulation der Wärmepumpe sehr gut erkennen. Durch die für die Heizlast des Gebäudes optimal ausgelegte Wärmepumpe werden Taktungen vermieden. 

Das Beispiel zeigt schön, wie der eTHERM die Wärmepumpe entlasten kann, wenn PV-Ertrag vorhanden ist. Die Laufzeit der Wärmepumpe wird somit minimiert und unnötige Starts werden vermieden. 


Quelle der Wetterdaten: https://www.wetter.com

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